Ab der Pubertät empfehlen wir in einen Abstrich auf Coronaviren, wenn bedeutende Symptome vorliegen: Bronchitis, Lungenentzündung, Geschmacksverlust. Oder bei Beschwerden nach Kontakt mit einem COVID-19-Fall. Bei leichten Beschwerden soll gemäß Empfehlung des Robert-Koch-Instituts kein Abstrich erfolgen. Dafür soll der Infekt zu Hause auskuriert werden. Gemeinschaftseinrichtungen sollen erst nach 2 Tagen Beschwerdefreiheit wieder besucht werden.

Der Abstrich selber soll nach Möglichkeit zu Hause oder im Auto vor der Praxis durchgeführt werden. Hierfür erhalten Sie von uns das entsprechende Material und eine schriftliche Anleitung. Anschließend wird der Abstrich in der Praxis zur Auswertung abgegeben.

Bei Kindern bis zur Pubertät sind Fieber und Husten durch eine Coronavirusinfektion eine sehr große Ausnahme. Das ist aus allen bisherigen nationalen und internationalen Veroeffentlichungen zu entnehmen. Aus diesem Grund empfehlen wir hier einen Abstrich auf Coronaviren nur in begründeten Ausnahmefällen.

Ihr Kind sollte ärztlich untersucht werden, wenn:

  • Das Fieber länger als 72 Std dauert,
  • das Kind zunehmend zu erschöpft zum Trinken ist oder die Windel länger als 12 Std trocken bleibt,
  • die Atmung durch pfeifende Geräusche erschwert ist,
  • bei der Atmung feines Knistern zu hören ist,
  • Ohrenschmerzen länger als 48 Std vorliegen.

Kinder in gutem Allgemeinzustand ohne schwere Vorerkrankungen benötigen in der Regel weder einen Arztbesuch noch eine besondere medikamentöse Behandlung.
Stattdessen benötigen Sie elterliche Fürsorge und Wachsamkeit auf die oben genannten Hinweise!

Hier finden Sie Informationen zu den häufigen Beschwerden Husten und Halsentzuendung.

 

Bleiben Sie gesund!

Ihr Dr. Volker Kemmerich